Wir über uns...

Eine kurze Chronik - 30 Jahre Badminton im TuS Harsefeld
Im September 1973 wird die Badmintonsparte von Lisa Löhden ins Leben gerufen. Es trainieren ca. 25 Spielerinnen und Spieler in der Turnhalle "Meibohmstraße", die natürlich viel zu niedrig war und auch nur 2 Doppel- und 2 Einzelfelder hat.
Seit 1983 werden Vereinsmeisterschaften durchgeführt und in Betracht gezogen, an Turnieren bzw. Punktspielen teilzunehmen. Die Sparte wird dem Kreisbadmintonverband gemeldet. Aufgrund der zunehmenden Popularität wächst die Mitgliederzahl ständig, so dass 1985 eine Jugendabteilung gegründet wird.
Im Folgejahr beschliesst die Spartenversammlung, am Punkspielbetrieb teilzunehmen und eine Mannschaft wird für die Kreisliga gemeldet. Auf Heimspiele muss allerdings wegen der nicht geeigneten Halle verzichtet werden. Vor Saisonbeginn beantragt der TuS Harsefeld die Mitgliedschaft im NBV (Niedersächsischer Badmintonverband) - damit fällt der Startschuss für den Einstieg in den Leistungssport.
Von Anfang an können sowohl bei den Punktspielen als auch bei Turnieren gute Plätze erreicht werden, was zu noch mehr Zulauf in der Abteilung führt. 1987 erringen die Harsefelder bei den Kreismeisterschaften vier von fünf Titeln. Im Winter kann endlich die neue Halle in der Gr. Gartenstraße in Betrieb genommen werden - der Trainingsbetrieb entspannt sich und die Mannschaft darf sich endlich auf Heimspiele freuen. Auch Turniere und Meisterschaften können nun in Harsefeld ausgerichtet werden.
Die erste Mannschaft steigt 1988 in die Bezirksklasse auf und eine neugegründete 2. Mannschaft nimmt an den Punktspielen in der Kreisliga teil. Nach der Wiedervereinigung werden Freundschaftsspiele gegen den Post SV Potsdam ausgetragen, was dazu führte, dass bis heute (2004) regelmäßige Treffen mit diesem Verein stattfinden.
1990, nachdem auch an den Schulen Badminton als Sportart eingeführt wurde, wird erstmalig eine Schülermannschaft ins Leben gerufen. Der Erfolg der Badmintonspieler setzt sich 1991 mit einem Landesmeistertitel von Patrick Sarkiwan (zusammen mit L. Schrempf / TuS Reppenstedt) fort. Eine 3. Mannschaft wird gegründet, die wiederum in der Kreisliga startet, während die 1. und 2. Mannschaft nun in der Bezirksklasse kämpfen.
Der Höhepunkt der Badmintonsparte 1993 ist die Teilnahme von Patrick Sarkiwan (damals U14) an den Turnieren zur Deutschen Rangliste: 10. Platz und 2. Platz mit Oliver Kurschuk (MTV Mittelkirchen) - und das Training im Olympiastützpunkt Saarbrücken: 6. Platz und 4. Platz (wiederum mit Oliver K.). Auch Jeanette Sarkiwan kann 1994 bei der Deutschen Rangliste einen beachtlichen 10. Platz im Mädchen-Doppel und im Mixed (damals U10) erreichen.
Die 1. Mannschaft spielt 1996 in der Bezirksliga und darf auf einen 3. Platz stolz sein - ein Jahr später schafft sie dann sogar den Aufstieg in die Bezirksoberliga.
Bei dem Bezirksranglistenturnier O 19 treten Sönke Pätzold, Guido Schmidt und Markus Brettschneider erstmals gegen ein Feld aus Spielern der Landes- und Verbandsliga an und belegen die Plätze 3, 5 und 12.
Nach der Sommerpause nehmen 5 Spieler der 1. Mannschaft an den „6. Nationalen Bremen Open“ teil und holen den Gesamtsieg gegen Concordia Berlin. Der Aufstiegsdrang der 1. Mannschaft ist im Jahr 2000 ungebrochen - jetzt geht es in die Verbandsklasse Lüneburg und im Jahr darauf dann in die Landesliga Lüneburg. In diesem Jahr kann auch in der neuen "Feldbusch"-Halle unter sehr guten Bedingungen trainiert und gespielt werden. Erstmalig werden vier Senioren-Mannschaften gemeldet: 1. Landesliga Lüneburg / 2. Bezirksklasse / 3. Kreisliga / 4. Kreisklasse.
Aufgrund verschiedener Ereignisse (Studienbeginn / Umzug / ...) muss die 1. Mannschaft in der Saison 2003 umstrukuriert und aus der ehemaligen 2. Mannschaft aufgefüllt werden. Seit diesem Zeitpunkt ist Harsefeld noch mit 3 Mannschaften beim Punktspielbetrieb vertreten. (Stand: 04/2004)

Die Sparte
Auch wenn es aus der kurzen Chronik nicht so recht hervor geht: Die Sparte legt viel Wert auf den Breitensport. Badminton soll bei uns ein Sport für alle Altersklassen und Spielstärken sein und so wird es auch im Training umgesetzt. Anfänger oder Spieler, die einfach nur einmal "reinschnuppern wollen", sind immer gern gesehen und in den Übungsgruppen wird individuell auf sie eingegangen, so dass schon bald Erfolgserlebnisse zu verbuchen sind.
Für die verschiedenen Ansprüche gibt es unterschiedliche Trainingszeiten (siehe "Training"). Sowohl Freizeitspieler als auch Leistungsspieler können so ihr persönlich bevorzugtes Trainings-Programm zusammenstellen. Insgesamt - also inklusive der Schüler- und Jugendzeiten - bieten wir 11 Stunden pro Woche Spass am Badminton-Sport .
Die meisten Mitglieder legen aber nicht nur viel Wert den Sport, sonder auch auf das "gute Miteinander". Ein freundliches Klima in der Abteilung wird durch viele gemeinsame Freizeitaktivitäten unterstützt:

- Boßeltour zu Jahresbeginn mit der ganzen Familie
- Treffen mit den Freunden vom Post SV Potsdam
- Turniervorbereitung und -durchführung (ist auch Freizeit!)
- Radfahren in den Sommerferien

- Kanutour mit der ganzen Familie

- Trainingslager mit den Potsdamern

- Weihnachtsfeier
- Weihnachtstraining / -essen
- Saisonabschluss-Tag der Mannschaften

Wir haben Dein Interesse geweckt? Komm einfach zum Training - Schläger zum Ausprobieren sind vorhanden...