Badminton
- Startseite
Allgemeine Hinweise
Die
Badminton-Seiten wurden optimiert für eine Bildschirmauflösung von
800x600 Punkten (naja - die meisten jedenfalls...). Kleinere Auflösungen
könnten zu unschönen Effekten führen. Die auf den Seiten genannten
Email-Adressen werden per Java-Script generiert, so dass sie von Spam-Readern
nicht automatisch ausgelesen werden können. Falls die Adressen oder Knöpfchen
fehlerhaft dargestellt werden, wird wahrscheinlich ein älterer Browser
als der Internet-Explorer 6.x ® benutzt. Da der gesamte Inhalt ehrenamtlich
erstellt wurde, kann ich leider aus zeitlichen Gründen keine Rücksicht
auf alle Betriebssysteme und Browser nehmen. Ich hoffe, dass es trotzdem allen
Lesern Spass macht, auf unseren Seiten herumzustöbern.
Viel Spass beim Surfen
Stefan Hentschel
Badminton
im TuS Harsefeld
Badminton, eine Sportart, die
in den letzten Jahren ständig an Popularität gewann, wird im TuS Harsefeld
seit 1973 gespielt. Begründen lässt sich der starke Zulauf vermutlich
dadurch, dass sich diese Sportart in allen Altersgruppen ausüben lässt
und jeder selbst entscheiden kann, wie engagiert er trainieren möchte.
So gibt es bei uns Trainingszeiten für Freizeitspieler und Wettkampfsportler.
Natürlich können die Spieler selbst wählen, wie intensiv und
an welchen Übungsgruppen sie teilnehmen möchten. Durch kontinuierliches
Wechseln der Doppelpartner während des Trainings wird gewährleistet,
dass sich alle Teilnehmer gut kennenlernen und sich immer wieder neue und spannende
Begegnungen ergeben. Interessierte "Neulinge" werden bei uns gern
gesehen und individuell mit den Techniken des Spiels vertraut gemacht. Bereits
nach kurzer Eingewöhnungsphase haben auch Anfänger schon viel Spaß
an den ersten richtigen Spielen.
Geschichtliches
Die Sportart Badminton in der heute
verbreiteten Form hat eine etwa einhundertjährige Geschichte. Ähnliche
Spielformen können sogar noch früher nachgewiesen werden. So belegen
Höhlenzeichnungen, daß in Indien bereits vor ca. 2000 Jahren ein
dem Badminton vergleichbarer Sport ausgeübt wurde. Ähnliche Spiele
lassen sich auch in alten Hochkulturen Asiens nachweisen.
Im
Mittelalter war das Federballspiel beliebte Freizeitbeschäftigung des höfischen
Adels, bevor der Federballsport infolge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Umwälzungen im späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhundert in Vergessenheit
geriet. Eine Renaissance erlebte der Federballsport "Poona" jedoch
1870, als er von britischen Kolonialoffizieren auf dem Landsitz des Herzogs
von Beaufort in England, genannt "Badminton House", erneut eingeführt
und vor geladenen Gästen ausgeübt und vorgestellt wurde. Die Sportart
verdankt diesem Umstand ihren Namen "Badminton".
Der Neueinführung des Sports in England folgte 1893 die Gründung des
ersten Badminton-Verbandes in England. Die erste Badminton-Verbandsgründung
in Deutschland läßt sich 1902 nachweisen, als der Bad Homburger Badminton
Club gegründet wurde.
Als Weltsportart setzte sich Badminton indes erst nach dem 2. Weltkrieg durch.
Die erste Weltmeisterschaft wurde 1977 unter der Regie des IBF ausgetragen.
Die Mannschaftsweltmeisterschaften der Damen werden seit 1957 (sog. Uber-Cup)
und die der Herren seit 1949 (sog. Thomas-Cup) durchgeführt. Die Trophäen
sind nach der langjährigen englischen Nationalspielerin Betty Uber und
Sir George Thomas benannt, welcher 21mal englischer Meister wurde. Seit 1989
existiert ferner die sog. "Sudirman Trophy", welche ebenfalls als
Mannschaftsweltmeisterschaft bezeichnet wird. Lizenzspieler gibt es im Bereich
des Badminton-Sports seit 1979.
Nachdem bereits 1934 die International Badminton Federation (IBF) gegründet
worden war, entstand 1978 mit der World Badminton Federation (WBF) ein zweiter
Weltverband. Initiiert wurde der WBF von den Verbänden der dritten Welt,
die aufgrund politischer Hindernisse keine Aufnahme in den IBF fanden. 1981
wurden die beiden rivalisierenden Weltverbände in den IBF zusammengeführt.
Auf europäischer Ebene wurde 1967 die Europäische Badminton Union
(EBU) gegründet, die seit 1968 im Zweijahresrhythmus Europameisterschaften
durchführt.
Seit den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 ist Badminton olympische Sportart.
Zuvor war Badminton lediglich einige Male als Demonstrationssportart zum Zuge
gekommen.
Badminton wird in den asiatischen
Ländern zu den Kampfsportarten gezählt; in Europa hingegen zu den
Rückschlagspielen. Badminton ist ein Mannschaftssport, in dem Frauen und
Männer gemeinsam antreten. Eine Mannschaft besteht aus mindestens 2 Damen
und 4 Herren. Ausgespielt werden 8 Spiele in den Disziplinen Damen-Einzel, Herren-Einzel,
Damen-Doppel, Herren-Doppel sowie gemischtem Doppel.
...und noch was... ![]()
Anforderungen
Der Badmintonspieler benötigt das Konzentrationsvermögen eines Schachspielers,
die Reflexe eines Tischtennisspielers,
die Schnelligkeit eines Sprinters,
die Wurfkraft eines Speerwerfers,
die Kraftausdauer eines Eisschnellläufers,
die Ausdauer eines 5000-m-Läufers sowie Wendigkeit,
Spielwitz und technisches Können.
Diese Vielseitigkeit
macht Badminton zu einem anspruchsvollen und harten Wettkampfsport.
Unglaubliches
über Badminton ![]()
Eine statistische Auswertung des Wimbledon-Finales 1985 Boris Becker - Kevin
Curren und des Badminton WM-Endspiels 1985 Han Jian (China) gegen Morten Frost
(Dänemark) hat ein verblüffendes Ergebnis erbracht:
| Tennis | Badminton | |
| Dauer | 3 Std. 18 Min. | 1 Std. 16 Min. |
| Reine Spielzeit | 18 Minuten | 37 Minuten |
| Ballwechsel | 299 | 146 |
| Schläge | 1004 | 1972 |
| Schläge pro Ballwechsel | 3,4 | 13,5 |
| Laufstrecke | 2 Meilen | 4 Meilen |